Der Begriff „Rekonstruktion“ deutet auf eine fast schon analytische Herangehensweise hin. Es geht nicht nur um das Zeigen von Gewalt, sondern um deren Ursachenforschung. In ähnlicher Weise setzen sich auch Dokumentationen wie Evolution der Gewalt mit den gesellschaftlichen Nachwirkungen von Kriegen und Traumata auseinander.
Die Hauptfigur versucht, die Puzzleteile einer Gewalttat zusammenzusetzen.
Während der erste Teil oft als Überraschungshit gefeiert wurde, der sich durch eine fast dokumentarische Herangehensweise an Kampfszenen auszeichnete, setzt der zweite Teil dort an, wo die rohe Energie aufhört und die choreografische Perfektion beginnt. „Rekonstruktion der Gewalt 2“ ist nicht nur ein bloßes Sequel; es ist eine Verfeinerung des ursprünglichen Konzepts.